Übersicht über alle meine bisherigen EDV-Geräte

Meine Rechner seit 1984

1984 bekam ich meinen ersten Heimcomputer, einen Schneider CPC 464. Die folgende Auflistung zeigt, welche Maschinen ich im weiteren Verlauf aquiriert und genutzt habe.

Inspiriert ist dieses Archiv durch den Computer-Stammbaum von Achim Schlemmer, dessen Maschinen-Historie in den letzten 25 Jahren ziemlich parallel zu der meinen verlaufen ist (ich bediene mich teilweise bei den Tec-Specs ungefragt dort, danke, außerdem bei apple-history.com; danke auch für die Hilfe bei der Rekonstruktion dieser Historie; Bilder v.a. aus Wikipedia).

1984: Schneider CPC 464

Mein erster Computer.

Als 13-jähriger Teenie bekam ich meinen ersten Heimcomputer. Während die meisten meiner Freunde den populären Commodore C64 hatten, war ich mit dem Schneider CPC 464 etwas abseits vom Schuss. Das war vielleicht gar nicht schlecht - denn während die C64-Jungs sich sofort in einer Flut von geknackten Spielen befriedigen konnten, musste ich mir relativ viel selbst erarbeiten. Ich schrieb (teilweise schon recht anspruchsvolle) Programme in Basic und hackte unter Zuhilfenahme des Maxam-Assemblers (wenn ich mich recht erinnere) mehr schlecht als recht einige CPC-Spiele. Auf dem Höhepunkt meiner Karriere konnte ich unter anderem eines meiner damaligen Lieblingsspiele (Eden Blues, aka Doomsday Blues - Screenshot, YouTube-Video) so modifizieren, dass man nicht mehr sterben konnte.

Prozessor: Z80A (4MHz, 8 Bit)
RAM: 64kB (42kB frei)
HD: - 
Kassette: eingebautes Kassettenlaufwerk, später ergänzt durch ein Schneider-DD1-Diskettenlaufwerk (3", 180kB/Seite, 15,- DM/Stück (später 6-8 DM/Stück) - Screenshot) und ein Vortex 5.25-Zoll-Laufwerk, das 360kB/Seite pro Seite fassen konnte. Wenn man mit einem Locher ein Stück aus der Seite der 5.25-Zoll-Diskette ausstanzte, konnte die Diskette doppelseitig verwendet werden und fasste insgesamt 720kB (können auch 640 oder so gewesen sein). Endlich billige Disketten!
Grafik: Auflösung: 640x200px monochrom, 320x200px bei 4 Farben, 160x200px bei 16 Farben; insgesamt 27 Farben
Sound: 3 Stimmen

Neupreis: 1398,- DM inkl. Farbmonitor (der auch die Stromversorgung übernahm)

Schneider CPC 464




1988: Atari 1040STF

Mein erster Rechner mit einer Maus und einer grafischen Oberfläche.

Prozessor: Motorola 68000 (8MHz, 16 Bit)
RAM: 1MB
HD: -
Diskette: eingebautes 360/720kB-Floppy-Disc-Laufwerk
Grafik: Monochrom-Monitor SM124 mit 640x400 Pixeln: "Dies waren für die damalige Zeit hervorragende Werte" (Wikipedia: Atari ST). Mit einem Farbmonitor konnte die Maschine 16 Farben bei 320x200px oder 4 Farben bei 640x200px Auflösung schaffen, gesamt 512 Farben.

Neupreis: rund 2.500 DM

Atari 520ST von Wikipedia




1993: Apple Macintosh LC (Spitzname "Pizzaschachtel")

Mein erster Mac, mein erster Rechner mit Festplatte. Mein erster Drucker (s/w-Tintenstrahldrucker, StyleWriter I). Betriebssystem 6.x, gebraucht von meinem Vater übernommen. Prima geeignet zum Schreiben von Hausarbeiten, Datenverwaltung mit Filemaker. Keine Computerspielchen, da das mit meinem Monochrom-Monitor nicht ging.

Prozessor: Motorola 68020 (16MHz, 32 Bit)
RAM: 2MB RAM
HD: 40MB
Diskette: eingebautes 3.5"-Floppy-Laufwerk mit 1.44MB
Grafik: 256kB Video-RAM (ermöglicht 256 Farben bei 512x384px, Auswahl aus 32.768 Farben, aber ich hatte ja einen Monochrombildschirm)

Preis: rund 3.000 DM

Apple Macintosh LC



1996: Apple Power Macintosh 4400/160

Mein erster Rechner mit CD-ROM-Laufwerk. Mein erster Rechner mit Internetzugang. Außerdem: Endlich wieder ein Rechner mit Farbbildschirm!

Prozessor: PowerPC 603e (160MHz, 32bit), 32MB RAM (aufgerüstet auf 40MB, wenn ich mich recht erinnere), 1MB Video-RAM, 1.2GB HD, CD-ROM 8x, eingebautes 3.5-Zoll-Floppylaufwerk mit 1.44MB, alles auf Mac OS 7.5.x. Wahrscheinlich dazu ein 15"-Röhren-Monitor.

Preis: aktuell nicht mehr rekonstruierbar

PowerMac 4400/200



1998: Apple Power Mac 7600/132

Mein erster Rechner, mit dem ich Musik machte (SoundEdit 16, Rebirth 2). Dennoch: Ein unspektakulärer Schritt. Der Kauf des Gebrauchtgeräts von Achim Schlemmer bot sich an. Der stieg dabei auf einen brandneuen G3-Mac um.

Prozessor: PPC 604 (132MHz, 32 Bit); 72MB RAM, 1.2GB HD (ergänzt um 2.1GB HD), 2MB Video-RAM (1280x1024px), CD-ROM-Laufwerk 8x, alles auf Mac OS 8.x

Neupreis: 3.700 DM

Verkauft 01/2000 für 1.200 DM

Apple Power Macintosh 7600/132



1999: iMac Blueberry G3/233 (iMac 1. Generation)

Mein erster Rechner, auf dem ich die Festplatte partitionieren konnte, was mich zu Anfang sehr verwirrt hat. Mein erster Rechner mit einem Slot-in-Laufwerk, aus dem ich mehr als einmal mit einer aufgebogenen Büroklammer die CDs rausholen musste. Und mein erstes All-in-one-Kompaktgerät, dessen Kaumerweiterbarkeit mich anfänglich nervös machte - bisher habe ich aber keinen iMac meines Lebens bereut. Wer erweitert schon einen Mac.

Prozessor: PowerPC G3 (350MHz, 32 Bit), 6GB HD, 64MB RAM (2001 aufgerüstet auf 320; 256MB RAM kosteten bei MacTrade 225 DM), Grafik: ATI Rage 128VR (8MB RAM), 1024x768 Pixel, 15" Röhrenmonitor, 24x Slot-in-CD-ROM-Laufwerk, alles auf Mac OS 8.6

Preis: ca. 2000 DM (?!)

verkauft 2002 für DM 400,-

iMac Blueberry



2001: Windows-Laptop Samsung VM 8100

Mein erster Mobilrechner. Intel Pentium III/1000 o.ä., 2003 kaputtgegangen. Habe aber einen Bekannten, der genau das gleiche Gerät heute noch benutzt.

Samsung Notebook VM 8100



02/2002: Apple Power Macintosh G4/933 (Quicksilver 2002)

Im Februar 2002 gönnte ich mir erstmals einen der wirklich dicken Macs (mittlere Produktreihe), den ich dann auch mehr als 4.5 Jahre benutzte.

Prozessor: PowerPC G4 (933MHz, 32 Bit), 256MB RAM (aufgerüstet auf 1.25 GB RAM), 60GB HD (ergänzt um 60GB + 80GB), NVIDIA GeFore4 MX mit 64MB, SuperDrive Pioneer DVR-104(? - Lesen: 24xCD, 6xDVD, Schreiben: 8x CD, 2xDVD). Außerdem ein Apple Studio-Display 17".

Preis: ?

Verkauft 11/2006 für 470 Euro (inkl. eines erst kurz davor eingebauten SuperDrives Pioneer 106D und d. einigermaßen defekten Studio-Displays (Helligkeitsschwankungen)).

Apple Power Macintosh G4 Quicksilver 2002



2003: Windows-Laptop Fujitsu-Siemens AMILO D7830

Vor allem für Office-Anwendungen brauchte ich einen Rechner, der Microsoft-Windows handlen kann.

Prozessor: Pentium IV (2.66GHz), 512MB RAM, 40GB HD, ATI Mobility Radeon 9600 (64MB).

Preis: ca. 1000 Euro

2009 in gebrauchsfähigem Zustand verschenkt (Akku war natürlich kaputt).

Fujitsu-Siemens AMILO 7830D




10/2006: iMac Core 2 Duo 2.16GHz, 20" (iMac 4. Generation)

Mein erster Apple-Rechner, zu dem eine Maus mit zwei Tasten geliefert wurde (Mighty Mouse, die aber nicht viel taugte). Außerdem mein erster Rechner mit einem Intel-Prozessor - und damit Windows-fähig. Damit begann eine Ära, in der ich wirklich keinen Windows-Rechner mehr in meinem Hause brauchte.

Prozessor: Intel Core 2 Duo (2.16GHz, 64 Bit), 1GB RAM (sofort aufgerüstet auf 2 GB), Grafik: ATI Radeon X1600 (256 MB), max. 1680x1050px, 250GB HD, Slot-in SuperDrive (8x (DVD+R DL/DVD+RW/CD-RW)).

Preis: 1600 Euro (inkl. Apple Care Protection Plan - 180 Euro)

Apple iMac Core 2 Duo 20 Zoll white, Late 2006



08/2008: Apple Mac Pro Quad 2.8GHz

Prozessor: Quado-Core Intel Xeon 5400 "Harpertown" (2.8GHz, 64 Bit), 2GB RAM (gleich auf 6GB aufgerüstet), 320GB HD (wg. TimeMachine und Windows-Partition sofort erweitert auf 750GB/640GB/1.5TB, 03/2009 als System-HD 300GB VelociRaptor 10kU/m), Grafik: NVIDIA GeForce 8800GT (512MB), Airport

Preis: 2.100 Euro (inkl. RAM)

Den werde ich frühestens Mitte 2012 ersetzen. Prognose: Dual-Oktacore 16x3.5GHz, 12GB RAM, 8TB HD, Grafik: 2GB.

Apple Mac Pro 3.1



Entwicklung der Rechnerleistung von 1984 bis 2010

Schon immer hat mich die rasante Entwicklung der Rechnerleistung (Arbeitsspeicher, CPU-Leistung, Festplattenkapazität ...) fasziniert. Gerade in der Rückschau über mehrere Jahre sind die Steigerungsraten atemberaubend: Mein erster Computer hatte einen Prozessortakt von 4MHz und 64kB RAM, mein aktueller Rechner hat einen Prozessortakt von 4x2.8GHz und 6GB RAM. Das entspricht jeweils einer Steigerung um den Faktor 1000 in 25 Jahren! Das folgende Diagramm zeigt die Leistung der einzelnen Rechner, die ich besessen habe, in ihrer Entwicklung. Zwischen 1999 und 2008 hat sich ein Sprung um Faktor 19 (RAM), Faktor 64 (Video-RAM) und Faktor 530 (HD) getan. Die CPU-Leistung ist wg. Mehrkernigkeit nicht so einfach faktorisierbar.

Entwicklung der Rechnerleistung in den letzten 20 Jahren anhand meiner Rechner-Historie