Kooperationsprojekte

In den vielen Jahren seiner Kompositions- und Produktionstätigkeit hat Berthold Metz mit zahlreichen Künstlern zusammengearbeitet. Wo nicht anders angegeben, sind sämtliche Vocals von den genannten Künstlern kreiert und eingesungen, Komposition, Instrumentierung und Produktion wurde von Berthold Metz vorgenommen.

US-Präsident George W. Bush 2003

Während des Irakkriegs 2003 verarbeitete Berthold Metz Reden des US-amerikanischen Präsidenten George W. Bush musikalisch. Die Interpretation arbeitet häufig mit dem Stilmittel der Wiederholung, wodurch verd(r)eckte Pläne und Interessen der US-amerikanischen Politik zu diesem Zeitpunkt enthüllt werden. In den folgenden zwei Beispielen kam das Sequenzerprogramm "Ableton" zum Einsatz; dieses Programm erlaubt eine Anpassung von Sound-Clips an bestehende Beats, so dass die Äußerungen George W. Bushs schön an den hämmernden Rhythmus angepasst werden konnten.

doktrin03
George W. Bush fasst in einer Rede 2003 die Grundsätze der Bush-Doktrin 2002/2003 zusammen und stampft seinen Zuhörern die "Wahrheit" ins Gehirn: "All Americans understand that we face a continuing threat of terrorism. We know that our enemies are desperate; we know that they-re dangerous.")

Village by Village, City by City Liberation is Coming
"We will not stop until Iraq is free." - das ist die zentrale Aussage der Radioansprache von George W. Bush an sein US-amerikanisches Volk vom 05.04.2003 (Volltext).

Stephan Sprehe

Der Muezzin
In diesem Lied thematisiert Stephan Sprehe (heute CEO von regiomusik) die Angst vor dem Islam, die nach dem 11. September 2001 von der US-amerikanischen Propaganda geschürt wurde - und die Gewalt, die nur einem Zweck diente: "Bäche von Blut erquollen, obwohl sie nach Öl suchten."

Il n'ya pas d'argent mais une vallée plein d'aire
Einer der Höhepunkte aus dem Altwerk des Meisters mit treibenden Beats auf einer knochentrocken gespielten Snaredrum.

Bibibi
Ein eingängiger Radio-Edit in Französisch und der Bibibi-Sprache.

Jose Manuel S.

Rebelion de Esclavos
"Meinen Geschichte ich werde dir erzählen. Yo esclavo. Tu hombre blanco." - Seit 1992 ist Berthold Metz mit dem Künstler Jose Manuel S. (Äquatorial-Guinea) befreundet, der im Song "Rebelion de Esclavos" die Geschichte der Sklaverei thematisiert (spanisch/deutsch).

Klaus W.

Männergruppe
Thema ist die Situation in einem Gesprächskreis für Männer, in der sich Männer unter Anleitung eines Gesprächsleiter gegenseitig bei der Wiederfindung ihres Selbstbewusstseins unterstützen.

Sonniger Tag
Ein idyllisches Liedchen mit offenem Ende.

MC Nic

Yo, was geht denn?
Hiphop-Song, bei dem die Rhymes von MC Nic live improvisiert wurden.

Fritz

Doctor of Love
Entstanden im Rahmen des "Dr. Love Project". Der technisch hochgradig versierte Leadgitarrist der Hard-Rock-Band BLACKMAG M. Fritz übernimmt in diesem Song neben dem Gitarrenpart auch einen Großteil der Vocals.

Esometric Deeds
Zügige Beatmusik mit P-Funk-artigen Gitarrenriffs von M. Fritz.

Herbert Grönemeyer

Zum Meer (White Widow Remix)
Beim Start-ab-Remix-Wettbewerb 2003 hatten die Teilnehmer/innen 48 Stunden Zeit, um aus dem in einzelne Spuren zerlegten Grönemeyer-Song "Zum Meer" einen neuen Mix zu basteln. Die Jury prämierte ausschließlich Trance- und Techno-Mixe des Mainstreams, so dass der originell gemischte, innovative Mix von Berthold Metz keinen Stich machen konnte.

Zum Meer (Drunken Mix)
Der Alternativmix zum Remix-Wettbewerb (s.o.). Hier kann man erleben, wie extrem die unterlegte Musik den Charakter der Vocals verändern kann. Man beachte die "Drei Chinesen mit dem Kontrabass" als Bridge.

Unbekannter Österreicher

Ich bin immun ...
2002/2003 lernte Berthold Metz im Netzwerk "Hotline" einen begabten österreichischen Poeten kennen, dessen Name verschollen ist. Man schickte sich gegenseitig selbst produzierte Audiotracks zum Anhören, Kritisieren und Weiterverarbeiten. Die Vertonung dieser Vocalspur diene der Erinnerung an diese interessante und konstruktive Zeit.

Unbekannter Toningenieur

Atlantis (postmodern mix)
In der Audioszene im Web traf Berthold Metz auf einen US-amerikanischen Toningenieur, der neben seiner regulären Tätigkeit in einem Tonstudie mit Vorliebe befremdliche Geräusche in hoher Qualität aufzeichnete. Einen Track, der komplett durch Malträtierung eines Flügels entstanden war, vertonte Berthold Metz in postmoderner Art und Weise.